Laterna Magica ist eine Einladung, das Bekannte auf magische Weise neu zu entdecken.
Was wir zeigen, bewegt sich zwischen zeitgenössischer Kunst, sozialer Erinnerung und visueller Poesie: Fragmente von Stadtgeschichte und Gegenwart – Zitate, Stimmen, Namen gegen das Vergessen – bewegte Bilder, die zum Nachdenken anregen – abstrakte Formen, die in der Dunkelheit tanzen – manchmal entsteht das Bild sogar im Moment
Der Name Laterna Magica ist kein Zufall. Er verweist auf die historische Zauberlaterne, ein Vorläufer des Filmprojektors aus dem 17. Jahrhundert.
Schon damals wurden Bilder durch Licht zum Leben erweckt, auf Wände geworfen und durch Linsen verfremdet. Für die Menschen war es ein fantastisches Schauspiel, lehrreich und erschreckend zugleich. Die Zauberlaterne galt als ein magisches Medium und bereicherte schon damals jedes soziale Ereignis.
Wir knüpfen an diese Tradition an. Mit moderner Technik, aber demselben Zauber.
Auch unsere Projektionen sind vergänglich, öffentlich, wirkungsvoll. Sie tauchen plötzlich auf und verschwinden wieder. Doch sie hinterlassen Eindrücke.
Unsere Ausrüstung ist einfach, aber wirkungsvoll: ein Lastenrad mit Stromversorgung, ein Laptop, ein leistungsstarker Beamer. Mehr braucht es nicht, um Stadtlandschaften in Projektionsflächen zu verwandeln. Die Bilder erscheinen leise, klar und flüchtig. Und sie hinterlassen Spuren im Kopf.